Mensch, Maschine und Sprache

Hallo liebe Menschen!

Dieser Teil unseres soziolinguistischen Blogs widmet sich dem großen Thema der letzten Jahre: ChatGPT, Siri, Alexa und co. Er besteht aus leicht überarbeiteten Versionen eines Portfolios, das ich vor einiger Zeit in einem Seminar eingereicht habe. Die einzelnen Unterthemen lade ich jeweils separat hoch, und unten folgt eine kleine Einleitung. Also:

Viel Spaß beim Lesen!

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Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht mehr aus unserer Welt und Zukunft wegzudenken. Obwohl schon seit Jahrzehnten an KI geforscht wird, ist seit spätestens 2022, mit der Veröffentlichung von ChatGPT, KI in Form von Large Language Modellen (LLM) im Alltag vieler Menschen präsent und selbstverständlich. Große Sprachmodelle können als eine hochentwickelte mathematische Funktion verstanden werden, die basierend auf Wahrscheinlichkeiten vorhersagen, welches Wort auf jeden beliebigen Textteil folgt [1]. Die Systeme, die mit großen Mengen an Daten trainiert werden, können so Text generieren, der denen von Menschen stark ähnelt. Dank des Chat-Formats bzw. gesprochenen Dialogs, in dem einige LLMs zwischenmenschliche Konversationen simulieren, ist die Bedienung für Nutzer:innen einfach und angenehm. Trotzdem wissen die meisten Menschen nicht, was ein LLM eigentlich ist und wie die sogenannte „black box“ (vgl. Komera & Manche 2023: Abstract) funktioniert. Forscher:innen der Soziolinguistik beschäftigen sich von diesem Ausgangspunkt aus mit verschiedenen Fragen: Können LLMs eigentlich etwas „verstehen“? Inwiefern können sie Fakten „neutral“ vermitteln? Wie beeinflussen zugrundeliegende Verzerrungen und Vorurteile die Sprachwahl der Systeme? Was sind die Konsequenzen von fehlerhaften Einstellungen und Ergebnissen?

Im Seminar „Mensch, Maschine und Sprache“ an der Freien Universität Berlin haben wir anhand von verschiedenen Artikeln eine breite Spannweite an Themen behandelt, in denen die Beziehungen von eben diesen drei Komponenten genauer betrachtet und dekonstruiert werden. Auf dieser Blogseite behandle ich pro Seminarsitzung ein Artikel mit je einem Thema aus der Welt der LLMs, wobei eigene Gedanken, Interessen, Kritiken, ungeklärte Fragen sowie Seminardiskussionen verbunden werden. Das Ziel ist, einen Überblick über die behandelten Themen zu gewinnen und dabei meine subjektive Perspektive einfließen zu lassen. Durch die Auseinandersetzung mit den Artikeln soll einerseits das gewonnene Wissen verfestigt werden; andererseits sollen komplexe Ideen und Konzepte durch Umformulierung und Zusammenfassung zum kritischen Denken und Reflektieren anregen.


Unterthemen:

1. Maschinen und Sprache

1.1. Sprachideologien in Large Language Modellen  1

1.2. Bedeutung in Sprache  3

1.3. die Umweltkosten der hungrigen LLMs

1.4. Halluzinationenund Bullshit

2. Maschinen und Menschen  7

2.1. Mehrsprachigkeit in Sprachtechnologien  7

2.2. Sprachassistenten und Mensch-Maschine-Interaktion  9

2.3. Genderkonstruktion bei IVAs

2.4. Von Höflichkeit bis zu Freundschaft


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Ein Beitrag von Daphne Glinzig

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1.4. Halluzinationen und Bullshit

  Dieser Eintrag ist Teil eines Portfolioprojekts namens Mensch, Maschine und Sprache. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut mal rechts...